Bewerbungsschreiben für Verwaltung und öffentlichen Dienst

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Ein Anschreiben an eine Behörde folgt der Ausschreibung. Kennziffer, Amt und Eintrittstermin stehen oben, der Ton bleibt förmlich, und jede geforderte Voraussetzung wird in der Reihenfolge der Anzeige beantwortet. Das klingt trocken und ist genau die Erwartung, denn geprüft wird zuerst Vollständigkeit und dann Eignung.

Der zweite Absatz gehört deinem Rechtsgebiet oder deinem Dienst. Nenne, woran du heute arbeitest, welche Entscheidungen du triffst und wie du mit strittigen Fällen umgehst. Ein Beispiel wirkt stärker als jede Eigenschaft: ein Widerspruch, den du bearbeitet hast, eine Antragsflut, die du neu geordnet hast, ein Einsatz, in dem du Verantwortung übernommen hast.

Der dritte Absatz gehört der Verwaltung, bei der du dich bewirbst: Größe, Aufgabenzuschnitt, vielleicht ein bekanntes Vorhaben. Zum Schluss nennst du den frühesten Eintrittstermin, die Bereitschaft zu Lehrgängen und, wo die Stelle es verlangt, zu Schicht- oder Wechseldienst.

Gehaltsvorstellungen entfallen in der Regel, weil Tarif oder Besoldung die Eingruppierung regeln. Prüfe vor dem Absenden, welche Nachweise das Portal verlangt, und nenne im Text nur, was du wirklich beifügst.

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