Was die Prüfung dir sagt
Am Ende steht eine Seite, keine Zahl. Sie beantwortet der Reihe nach drei Fragen: Wie gut passt du? Woran genau liegt das? Und was davon lässt sich noch heute ändern?
Passung in Prozent, dazu ein Urteil in zwei Sätzen
Oben steht ein Prozentwert und darunter ein kurzes Urteil aus genau zwei Sätzen: was deine Bewerbung trägt und was ihr fehlt. Kein Jubel, keine Warnfarben - beides wird beim Namen genannt.
Alle 11 Kriterien, jedes einzeln begründet
Die Passung zerfällt in 11 feste Kriterien. Jedes bekommt einen eigenen Wert, zwei bis drei Sätze Begründung und kurze Belege aus deinem Profil - das, was dafür spricht, und das, was fehlt.
Sofort-Verbesserungen mit Aufwand und Punkten
Jede Abweichung, die sich vor dem Absenden beheben lässt, steht als eigener Punkt da: mit dem geschätzten Aufwand in Minuten und den Punkten, die sie deiner Passung bringt. Hakst du einen Punkt ab, steigt der Wert oben mit.
Was ins Stammprofil gehört, trägt Jobvin auf Wunsch selbst ein. Du siehst vorher im Vorher-Nachher, was sich ändert, und kannst es 24 Stunden lang zurücknehmen.
Gehaltseinordnung aus amtlichen Daten
Der Check ordnet das Gehalt ein, und zwar gegen den Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, aufgelöst über den Beruf und die Region der Stelle. Gibt es dazu keinen Datensatz, bleibt die Einordnung leer, statt geraten zu werden.
Echtheit der Ausschreibung
Ein eigener Abschnitt geht der Frage nach, ob hinter der Anzeige eine echte, offene Stelle steckt: wie konkret die Beschreibung ist, ob die Anforderungen sich widersprechen, was über Gehalt und Alter der Anzeige zu sehen ist. Heraus kommt eine Einschätzung in drei Stufen plus die Signale, die dazu geführt haben.
Formuliert als Beobachtung, nie als Vorwurf. Für jedes Signal gibt es auch harmlose Erklärungen - entscheiden tust du.
Die Fragen, die in diesem Gespräch kommen
Zum Schluss stehen die Fragen da, die sich aus Anzeige und Lebenslauf ergeben. Jede mit einer Zeile dazu, warum sie ausgerechnet hier kommt und worauf deine Antwort hinauslaufen muss.
Sieben Detail-Blöcke zum Nachlesen
Unter der Auswertung liegt der ausführliche Bericht: Rollenprofil, Abgleich mit deinem Lebenslauf, Strategie zur Karrierestufe, Gehalt, Anpassungen am Lebenslauf, Interview-Vorbereitung und Echtheit.
Beispieldarstellung
- Eignung & Karrierestufe
- Aufgaben & Kompetenzen
- Fachkenntnisse & Tools
- Branchenerfahrung
Die Reihenfolge liegt fest und kommt nicht vom Modell. So kannst du zwei Auswertungen nebeneinanderlegen und dieselbe Zeile vergleichen.
Was der Check nicht kann
Die Passung ist eine Einschätzung, keine Messung. Sie beruht auf dem, was in der Anzeige steht, und auf dem, was in deinem Profil steht - nicht auf den anderen Bewerbungen, die eingegangen sind. Wer am Ende eingeladen wird, weiß der Check nicht, und er behauptet es auch nicht.
Diese 11 Kriterien prüft der Stellencheck
- Eignung & Karrierestufe
- Aufgaben & Kompetenzen
- Fachkenntnisse & Tools
- Branchenerfahrung
- Führungserfahrung
- Verfügbarkeit
- Ausbildung & Abschlüsse
- Sprachen
- Standort & Mobilität
- Gehaltsvorstellung
- Auftritt & Nachweise
Woran du eine unseriöse Anzeige erkennst
Nicht jede Anzeige sucht einen Menschen. Manche sammeln Daten, manche ködern für eine Betrugsmasche, manche sind Karteileichen aus dem letzten Jahr. Der Stellencheck sieht sich das mit an - die Muster solltest du trotzdem kennen, denn sie ändern sich kaum.
Zu gut für die Anforderungen
Überdurchschnittliches Gehalt bei minimalen Anforderungen, „keine Erfahrung nötig", „sofort von zu Hause". Der Arbeitsmarkt verschenkt nichts.
Vage bis zur Unkenntlichkeit
Keine konkreten Aufgaben, kein Team, kein Standort, nur Schlagworte. Echte Stellen haben echte Details - und wie konkret eine Beschreibung ist, ist genau das erste Signal, auf das der Check schaut.
Kontakt über eine Freemail-Adresse
Die Antwortadresse liegt bei einem Freemail-Anbieter statt auf der Firmendomain, oder auf einer Domain, die der echten bis auf einen Buchstaben gleicht. Dazu Druck: „nur heute", „sofort zusagen".
Kein digitaler Fußabdruck
Die Firma hat keine Website, kein Impressum, keinen Handelsregister-Eintrag. Oder eine Website, die zwei Wochen alt ist.
Der Prozess läuft rückwärts
Zusage ohne Gespräch, Vertrag über einen Messenger, ein „Onboarding", bevor überhaupt jemand mit dir gesprochen hat.
Ausweis vor Vertrag
Ausweiskopie, Steuer-ID, Kontodaten oder eine Selfie-Verifikation, bevor ein Gespräch stattgefunden hat. Das liefert man nicht, in keinem Verfahren.
- Zu gut für die Anforderungen
- Vage bis zur Unkenntlichkeit
- Kontakt über eine Freemail-Adresse
- Kein digitaler Fußabdruck
- Der Prozess läuft rückwärts
- Ausweis vor Vertrag
Steht dieselbe Stelle auch auf der Karriereseite der Firma? Das ist der stärkste Echtheitsbeweis, den es ohne Aufwand gibt, und er kostet zwei Minuten.
Was „passt zu 60 %" praktisch heißt
Die Prozentzahl ist keine Schulnote und keine Wahrscheinlichkeit. Sie sagt, wie viel von dem, was diese Anzeige verlangt, sich heute aus deinem Profil belegen lässt.
Es kommt darauf an, welche Kriterien fehlen
Zwei Bewerbungen mit derselben Zahl können völlig verschieden dastehen. Bei der einen fehlt ein Stichwort im Kurzprofil, bei der anderen die Führungserfahrung, die in der Anzeige zweimal vorkommt. Deshalb steht jedes Kriterium einzeln da: Die Zahl allein beantwortet die Frage nicht, die Aufschlüsselung darunter schon.
Der Wert ist ein Zwischenstand, kein Urteil
Direkt unter der Passung stehen die Sofort-Verbesserungen, jede mit ihren Punkten. Hakst du sie ab, rechnet die Seite dir den Wert aus, der nach dem Nachbessern realistisch ist. Erfinden musst du dafür nichts: Ein Vorschlag darf nur enthalten, was ohnehin in deinem Lebenslauf steht.
Und die Empfehlung kommt trotzdem im Klartext
Am Ende steht eine von vier Stufen: sofort bewerben, bewerben, nur mit gutem Grund, nicht bewerben. Die unterste ist Absicht. Eine aussichtslose Bewerbung kostet dich einen halben Abend, und den steckst du besser in eine Stelle, bei der es sich lohnt.
- Sofort bewerben
- Bewerben
- Nur mit gutem Grund
- Nicht bewerben
Den Prozentwert zeigt bewusst nur die Auswertung. Im Bewerbungs-Tracker und im Dashboard bleibt es bei der Bewertung von eins bis fünf. Eine Zahl, die an zwei Orten zwei Dinge bedeutet, ist keine gute Zahl.
Von der Prüfung zur fertigen Bewerbung
Die Auswertung ist kein Endpunkt. Alles, was der Check herausgefunden hat, hängt bereits an dieser Bewerbung - du gibst nichts ein zweites Mal ein.
Verbesserungen ins Profil übernehmen
Was ins Stammprofil gehört, trägt Jobvin auf deinen Klick ein. Der Vorher-Nachher-Vergleich steht vorher da, das Zurücknehmen bleibt 24 Stunden offen.
Lebenslauf auf die Stelle zuschneiden
Aus derselben Auswertung entsteht eine zugeschnittene Fassung deines Lebenslaufs. Die Änderungen bleiben in dieser Bewerbung und fassen dein Stammprofil nicht an.
Anschreiben dazu schreiben lassen
Das Anschreiben kennt die Anzeige und deine Belege schon. Den Ton wählst du: sachlich, motiviert oder direkt.
Bewerbung im Bewerbungs-Tracker behalten
Die geprüfte Stelle liegt ab dem Check im Bewerbungs-Tracker, mit Datum, Stand und Erinnerung ans Nachfassen. Verschickt wird aus deinem eigenen Postfach, nicht über eine Jobvin-Adresse.
- Verbesserungen ins Profil übernehmenWas ins Stammprofil gehört, trägt Jobvin auf deinen Klick ein. Der Vorher-Nachher-Vergleich steht vorher da, das Zurücknehmen bleibt 24 Stunden offen.1
- Lebenslauf auf die Stelle zuschneidenAus derselben Auswertung entsteht eine zugeschnittene Fassung deines Lebenslaufs. Die Änderungen bleiben in dieser Bewerbung und fassen dein Stammprofil nicht an.2
- Anschreiben dazu schreiben lassenDas Anschreiben kennt die Anzeige und deine Belege schon. Den Ton wählst du: sachlich, motiviert oder direkt.3
Die Auswertung ist kein Endpunkt. Alles, was der Check herausgefunden hat, hängt bereits an dieser Bewerbung - du gibst nichts ein zweites Mal ein.