Woher die Zahlen kommen
Jobvin führt keine eigene Gehaltsdatenbank und bildet auch keinen Durchschnitt aus dem, was Nutzer eintragen. Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und werden in der Auswertung mit Quelle genannt.
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit
Grundlage ist das Bruttomonatsentgelt von Vollzeitbeschäftigten aus der amtlichen Beschäftigungsstatistik. Nicht aus Selbstauskünften, nicht aus Stellenanzeigen, nicht aus Umfragen.
Vergleichsgruppe statt Jobtitel
Deinen Freitext ordnet der Check einem amtlichen Beruf zu und daraus dem fünfstelligen Schlüssel der Klassifikation der Berufe. Welche Gruppe getroffen wurde, steht immer über den Zahlen - eine stille Fehlzuordnung wäre schlimmer als eine sichtbare.
Region ist eine eigene Achse
Zur Auswahl stehen 17 Regionen: Deutschland gesamt und die 16 Bundesländer. Für jede fragt der Check dieselbe Vergleichsgruppe neu ab. Der Regionsvergleich ist damit ein echter Vergleich und keine Hochrechnung aus einem Bundeswert.
Wenn die Statistik nichts hergibt
Liegt zur Region nichts vor, antwortet die Quelle bundesweit. Der Hinweis darauf steht dann über der Auswertung und bleibt auch nach dem Neuladen stehen, weil er in der gespeicherten Zeile mitläuft. Gibt es zum Beruf gar nichts, endet der Check - ein Nachbarberuf wird nicht ersatzweise genommen.
- Helfer
- Fachkraft
- Spezialist
- Experte
Das Niveau steckt in der fünften Stelle des Berufsschlüssels und ist damit durch den Beruf festgelegt. Es ist nichts, was du daneben einstellst, und deine Berufsjahre verschieben es nicht.
Die Fallzahl steht dabei
Über jeder Verteilung steht, auf wie vielen Beschäftigten sie beruht. Liegt die Zahl unter 1.000, weist die Auswertung ausdrücklich auf die dünne Datenbasis hin, statt die Werte so scharf aussehen zu lassen wie bei einem Massenberuf.
Was wir aus den Zahlen rechnen - und was nicht
Die amtliche Statistik liefert zu einer Vergleichsgruppe genau drei Werte: unteres Viertel, Median und oberes Viertel. Alles, was du darüber hinaus siehst, ist daraus modelliert. Das ist kein Kleingedrucktes, sondern steht an jeder einzelnen Zahl.
Die Kurve ist ein Modell mit Namen
Aus den drei Werten passt der Check eine Log-Normal-Verteilung an: der Median setzt die Mitte, der Abstand zwischen unterem und oberem Viertel die Streuung. Das Histogramm zeichnet zehn Balken über diese Kurve, auf schmalen Bildschirmen neun - dann neu gerechnet und nicht einfach einer weggeblendet. Ein versteckter Balken wäre stillschweigend eine andere Verteilung.
Gerundet wird sichtbar
Der Marktwert steht auf volle 100 Euro Jahresbrutto gerundet da, die Balkengrenzen auf volle 1.000 Euro. Die Balkenhöhen sind auf den höchsten Balken normiert: absolute Dichtewerte sähen nach einer Genauigkeit aus, die drei Stützstellen nicht hergeben.
Zwölf Monatsgehälter sind eine Konvention
Die Quelle liefert Monatswerte. Auf das Jahr rechnet der Check mit zwölf Gehältern hoch, ohne Boni und ohne Sonderzahlungen. Das steht als Fußnote unter dem Betrag, weil es eine Annahme ist und keine Statistik.
Was der Gehaltscheck nicht ist
Er sagt nicht voraus, was dein nächster Arbeitgeber zahlen wird. Er kennt weder das Unternehmen noch die Branche noch einen Tarifvertrag, und von Zusatzleistungen weiß er nichts. Er sagt, was in deiner amtlichen Vergleichsgruppe in deiner Region gezahlt wird. Alles Weitere verhandelst du.
- unter 2 Jahren · Einstieg20. Perzentil
- 2 bis 4 Jahre · erste Jahre35. Perzentil
- 5 bis 8 Jahre · erfahren50. Perzentil
- 9 bis 14 Jahre · sehr erfahren65. Perzentil
- ab 15 Jahren · Spitzenfeld75. Perzentil
Das Anforderungsniveau steckt schon im Beruf. Erfahrung darf es kein zweites Mal verschieben - sie bestimmt nur, an welcher Stelle der Spanne dein Marktwert abgelesen wird. Fünf Stufen, fest im Produkt hinterlegt:
Und wo nichts zu rechnen ist, rechnen wir nicht
Zu manchen Berufen liefert die Statistik nur den Median. Dann fallen unteres Viertel, Median und oberes Viertel auf denselben Wert zusammen, und aus einem einzigen Punkt lässt sich keine Verteilung anpassen. Genau dann verschwindet der ganze Verteilungsabschnitt samt Histogramm und oberem Zehntel, an seiner Stelle steht ein Satz, und dein Marktwert bleibt schlicht der Median. Das ist die unbequeme Antwort. Jede andere wäre geraten.
Dein Gehalt einordnen
Dein heutiges Gehalt ist eine freiwillige Angabe. Trägst du sie ein, rechnet der Check den Abstand zum Marktwert aus. Lässt du sie weg, entfällt der Vergleich ersatzlos - kein leerer Rahmen, kein „unbekannt".
Der Abstand in Prozent, sachlich formuliert
Gerechnet wird der Abstand als Anteil des Marktwerts, nicht deines eigenen Gehalts. Liegen beide höchstens drei Prozent auseinander, heißt das schlicht: du liegst im Marktkorridor. Darüber und darunter steht eine Zahl und ein Satz, der eine Verhandlungsdistanz benennt, statt eine Warnung auszusprechen.
Dein Gehalt steht in keinem Lebenslauf
Die Angabe liegt in deinem Stammprofil an einer eigenen Stelle, bewusst getrennt von deinen persönlichen Daten. Von dort würde sie sonst in Lebenslauf-Dokumente und PDF-Exporte wandern. Leerst du das Feld, ist der Betrag gelöscht - ein leeres Feld heißt gelöscht und nicht „null Euro".
Dieselbe Rolle in allen 17 Regionen
Unter der Verteilung stehen Deutschland gesamt und die 16 Bundesländer nebeneinander, nach Median sortiert. Ein Klick rechnet die ganze Seite auf diese Region um. Regionen, für die die Quelle bundesweit ausgewichen ist, sind als solche markiert - sonst stünden zwei Länder mit demselben Wert da, als wäre er ihrer.
Deine letzten Checks bleiben vergleichbar
Die zwanzig neuesten Berechnungen bleiben als Verlauf stehen, mit dem prozentualen Abstand zur jeweils älteren Zeile; ältere räumt das System beim Speichern ab. Den Marktwert selbst speichert Jobvin nicht: er wird aus den gespeicherten Rohwerten jedes Mal neu gerechnet, damit später nicht zwei Wahrheiten nebeneinanderstehen.
- Oberes Viertel
- Median
- Unteres Viertel
Modellierte Verteilung auf Basis von unterem Viertel, Median und oberem Viertel - die amtliche Statistik liefert diese drei Werte, nicht die ganze Kurve.
In die Gehaltsverhandlung mitnehmen
Aus dem fertigen Check kannst du dir Verhandlungsargumente erzeugen lassen. Sie laufen nicht von selbst an, sondern erst auf Klick - und sie halten sich an Regeln, die im Produkt festgeschrieben sind.
Drei bis fünf Sätze, wörtlich verwendbar
Jedes Argument ist ein Satz in der Ich-Form, das Ergebnis zuerst. Lieber drei starke als fünf, von denen zwei aus Floskeln bestehen.
Jeder Punkt sagt, worauf er beruht
Ein Argument stammt entweder aus deinem Profil, aus der amtlichen Statistik, oder es ist reine Gesprächstechnik. Welches davon, steht am Punkt selbst und nicht in einer Sammelfußnote darunter.
Beträge nur als Spanne oder als Anker
Zur Wirkung eines Arguments steht eine Spanne oder der Hinweis „Verhandlungsanker", nie ein exakter Einzelbetrag, den niemand herleiten kann. Die Zielspanne kommt aus der Statistik und nicht aus dem Bauch.
Nichts wird dazuerfunden
Argumente entstehen nur aus dem, was wirklich in deinem Profil steht. Die Zahlen dahinter holt sich der Server aus deinem gespeicherten Check, nie aus dem, was der Browser mitschickt.
Wechselst du die Region, sind sie weg
Argumente nennen den Median und den Namen ihrer Region. Klickst du im Regionsvergleich auf eine andere, verschwinden sie: sie stehen zu lassen hieße, sie als die der neuen Region auszugeben. Fünf Läufe am Tag sind drin.