Bewerbungs-Tracker

Alle Bewerbungen an einem Ort

Aus denselben Einträgen entsteht die Nachweisliste für die Agentur für Arbeit - du schreibst sie kein zweites Mal.

Nach der zehnten Bewerbung weiß niemand mehr auswendig, wo er steht. Welche Firma hat sich gemeldet, wo wolltest du nachfassen, und was legst du vor, wenn die Agentur für Arbeit deine Eigenbemühungen sehen will? Der Bewerbungs-Tracker hält jede Bewerbung mit Firma, Stelle, Datum und Stand fest und macht daraus auf Knopfdruck eine Liste zum Abgeben.

Kein zweites Tabellenblatt, keine Zettel im Schuhkarton. Gespeichert wird auf Servern in der EU, nachzulesen unter Datensicherheit.

Was der Tracker festhält

Beispieldarstellung

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Inhalt

Was der Tracker festhält

Jede Anzeige, die du prüfst, wird zu einem Eintrag. Festgehalten wird das, was du später wirklich wieder brauchst: beim Nachfassen, im Gespräch und beim Nachweis.

  1. Firma, Stelle, Ort und Link

    Unternehmen, Stellenbezeichnung, Arbeitsort und die Adresse der Anzeige. Kommt die Stelle aus der Job-Börse, stehen diese Angaben schon drin; bei eingefügtem Anzeigentext ergänzt du sie einmal und musst sie nie wieder suchen.

  2. Das Bewerbungsdatum

    Sobald ein Eintrag zum ersten Mal auf „Beworben" steht, hält der Tracker den Tag fest. Er wird genau einmal gesetzt und danach nicht mehr überschrieben, auch wenn du den Stand später weiterziehst. Genau dieses Datum trägt hinterher den Nachweis.

  3. Neun Stände statt „läuft noch"

    Bewertet, Beworben, Antwort erhalten, Interview, Angebot, Absage, Verworfen, Übersprungen, Erledigt. Den Stand wählst du direkt am Eintrag; das Board sortiert ihn in die passende Spalte, die Listenansicht zeigt alles untereinander.

  4. Die Passung als Note

    Einträge aus dem Stellencheck bringen eine Bewertung von 1 bis 5 mit. Danach kannst du sortieren und filtern, statt der Reihe nach abzuarbeiten, was zufällig oben liegt.

  5. Notizen zur Bewerbung

    Ein Freitextfeld je Eintrag: der Name der Ansprechperson, was im Telefonat besprochen wurde, welches Gehalt im Raum stand. Alles, was drei Wochen später niemand mehr zusammenbekommt.

  6. Gesprächstermine

    Datum und Uhrzeit, die Art (vor Ort, Video oder Telefon), Ort oder Einwahllink und eine Notiz. Den Termin lädst du als Kalenderdatei herunter und legst ihn in deinen eigenen Kalender.

  7. Jedes Nachfassen

    Wann du nachgefasst hast, über welchen Weg (E-Mail, LinkedIn, Telefon oder Portal) und was dabei herauskam. So steht beim nächsten Mal nicht wieder dieselbe Frage im Raum.

  8. Die passenden Unterlagen

    Lebenslauf, Anschreiben und Deckblatt, die du für diese Stelle zugeschnitten hast, hängen am Eintrag. Du findest sie wieder, ohne dich durch einen Ordner voller Dateinamen mit „final" zu klicken.

Was der Tracker festhält
  • Firma, Stelle, Ort und Link
  • Das Bewerbungsdatum
  • Neun Stände statt „läuft noch"
  • Die Passung als Note
  • Notizen zur Bewerbung
  • Gesprächstermine
  • Jedes Nachfassen
  • Die passenden Unterlagen

Vier Zahlen über allem

Über den Spalten steht eine schmale Leiste: wie viele Bewerbungen gerade laufen, wie viele Gespräche heute anstehen, wie viele Nachfass-Aktionen fällig sind und wie deine Bewertungen im Schnitt ausfallen. Das ist der Blick, für den du in einer Tabelle jedes Mal nach unten scrollst.

Der Eintrag entsteht beim Prüfen: Stellenanzeige prüfen sagt dir vorher, ob sich die Bewerbung überhaupt lohnt, und legt den Eintrag gleich mit an.
Kadenz

Erinnerung ans Nachfassen

Zwischen dem Abschicken und der ersten Rückmeldung liegt oft nichts: kein Datum, keine Aufgabe, kein Anstoß. Der Tracker rechnet deshalb für jeden Eintrag aus, wann Nachfassen dran wäre, und markiert ihn, sobald es so weit ist.

  1. Nach dem Abschicken

    Die erste Erinnerung kommt sieben Tage nach dem Bewerbungsdatum, die nächste eine Woche später. Nach dem zweiten Nachfassen gilt der Faden als kalt, und der Eintrag hört auf, dich zu erinnern.

  2. Wenn sich das Unternehmen meldet

    Eine Rückmeldung ist noch am selben Tag dringend. Bleibt sie länger als drei Tage liegen, markiert der Tracker den Eintrag als überfällig.

  3. Nach dem Gespräch

    Am Tag nach dem Vorstellungsgespräch erinnert dich der Tracker an die kurze Dankesnachricht.

  4. Verschickt wird nichts ohne dich

    Es geht keine Nachricht automatisch raus, und schon gar keine aus einer fremden Absenderadresse. Du schreibst aus deinem eigenen Postfach, weil beim Arbeitgeber genau das ankommt. Der Tracker hält nur fest, dass und wie du es getan hast.

Erinnerung ans Nachfassen
  1. Nach dem Abschicken
  2. Wenn sich das Unternehmen meldet
  3. Nach dem Gespräch

Das sind Richtwerte, keine Regeln. Sie sollen dich anstoßen, nicht antreiben. Der Eintrag wird markiert, mehr passiert nicht.

Wie ein gutes Nachfassen klingt und wann es zu früh ist, steht im Ratgeber: Nachfassen nach der Bewerbung.
Nachweis

Als Nachweis gegenüber der Agentur für Arbeit

Wer Arbeitslosengeld bezieht, muss seine Eigenbemühungen nachweisen. Der offizielle Begriff dafür lautet „Nachweis von Eigenbemühungen"; im Alltag sagen alle Bewerbungsnachweis. Gemeint ist immer dasselbe: eine Aufstellung, wann du dich wo worauf beworben hast und was daraus geworden ist.

  1. Wie viele Bewerbungen verlangt werden

    Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht. Verbindlich ist, was in deiner persönlichen Vereinbarung steht: in der Eingliederungsvereinbarung beim Arbeitslosengeld oder im Kooperationsplan beim Bürgergeld. Dort steht auch, welche Aktivitäten zählen und wann du sie vorlegen musst. Dieses Dokument ist der Maßstab, nicht eine Zahl aus einem Forum.

    Diese Seite beschreibt ein Werkzeug und ist keine Rechtsberatung. Was für dich gilt, steht in deiner Vereinbarung; im Zweifel fragst du bei deiner Vermittlungsfachkraft nach.

  2. Was auf dem Nachweis steht

    Der Export ist eine Tabelle mit fünf Spalten, darüber ein Kopf mit deinem Namen, deiner Anschrift, dem gewählten Zeitraum und dem Erstelldatum.

    Die Stände aus dem Board werden dafür in neutrale Formulierungen übersetzt: aus „Beworben" wird „Bewerbung versandt", aus „Antwort erhalten" wird „Rückmeldung erhalten", aus „Interview" wird „Vorstellungsgespräch". Das Blatt liest sich damit wie ein Dokument für die Akte und nicht wie ein Bildschirmfoto aus einer App.

  3. Zeitraum wählen

    Letzter Monat, letzte drei Monate oder ein eigenes Von-bis. Meist deckt sich das mit dem Abstand zwischen zwei Meldeterminen.

  4. Trefferzahl prüfen

    Der Tracker zeigt sofort, wie viele Bewerbungen in diesem Zeitraum liegen. Passt die Zahl nicht zu dem, was vereinbart ist, siehst du das vorher und nicht im Termin.

  5. Kopfdaten ergänzen

    Name und Anschrift kommen aus deinem Profil. Fehlt die Anschrift, weist dich der Export darauf hin, bevor du ihn abgibst.

  6. Als PDF exportieren

    Ein Blatt zum Ausdrucken, Mitnehmen oder Anhängen. Aufgeführt werden nur Einträge mit Bewerbungsdatum: Was du geprüft, aber nie abgeschickt hast, taucht nicht auf.

  7. Was der Export ist und was nicht

    Der Export ist deine Aufstellung, nicht das amtliche Formular. Er bringt die Angaben in genau die Form, um die es geht: wann, wo, worauf, mit welchem Ergebnis. Ob deine Vermittlungsfachkraft zusätzlich ein bestimmtes Formular ausgefüllt sehen möchte, klärst du dort. Der Vorteil bleibt derselbe: Du musst am Ende nichts rekonstruieren, weil alles schon beim Bewerben entstanden ist.

Was auf dem Nachweis steht
  • DatumDer Tag, an dem die Bewerbung rausgegangen ist.
  • UnternehmenDie Firma aus dem Eintrag.
  • StelleDie Bezeichnung aus der Anzeige.
  • ArtDer Weg der Bewerbung. Einträge aus dem Tracker entstehen aus Online-Anzeigen und werden deshalb als „Online" ausgewiesen.
  • Status und ErgebnisWas aus der Bewerbung geworden ist.
In vier Schritten zum fertigen PDF
  1. Zeitraum wählen
  2. Trefferzahl prüfen
  3. Kopfdaten ergänzen
  4. Als PDF exportieren

Für genau diese Aufstellung gibt es erstaunlich wenig Werkzeug. Wer sucht, findet Ratgebertexte und Tabellenvorlagen, die man ein zweites Mal von Hand pflegt: einmal beim Bewerben, einmal am Abend vor dem Termin. Im Tracker fällt der Nachweis nebenbei an, weil das Bewerbungsdatum ohnehin gesetzt wird, sobald du einen Eintrag auf „Beworben" stellst.

Welche Aktivitäten zählen, wie oft du vorlegen musst und was passiert, wenn der Nachweis fehlt: Eigenbemühungen fürs Arbeitsamt richtig nachweisen.

Häufige Fragen

Wie kommen meine Bewerbungen in den Tracker?

Über den Stellencheck. Du fügst eine Anzeige als Link oder als Text ein oder übernimmst sie aus der Job-Börse. Aus jeder geprüften Anzeige wird ein Eintrag mit Firma, Stelle und Bewertung. Den Stand ziehst du danach selbst weiter, sobald du dich beworben hast.

Was kostet der Bewerbungs-Tracker?

Ein Konto brauchst du, mehr nicht. Die erste Stellenprüfung ist gratis, damit du den Tracker mit einer echten Bewerbung ausprobieren kannst. Was Kostenlos und Pro darüber hinaus unterscheidet, steht auf der Preisseite.

Ersetzt der Export das Formular der Agentur für Arbeit?

Nein. Er ist eine vollständige Aufstellung deiner Bewerbungen mit Datum, Unternehmen, Stelle, Art und Ergebnis, also genau den Angaben, um die es geht. Ob zusätzlich ein bestimmtes Formular verlangt wird, steht in deiner Eingliederungsvereinbarung oder deinem Kooperationsplan. Frag im Zweifel bei deiner Vermittlungsfachkraft nach.

Sieht das Unternehmen, dass ich meine Bewerbung hier verwalte?

Nein. Der Tracker ist deine private Ablage. Jobvin verschickt nichts in deinem Namen: Du bewirbst dich aus deinem eigenen Postfach, und festgehalten wird nur, was du selbst einträgst. Gespeichert wird auf Servern in der EU.

Fang mit der nächsten Bewerbung an

Prüf eine Anzeige, und der erste Eintrag steht. Stand, Nachfassen und Nachweis wachsen von allein daraus.

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