Unterlagen-Ablage

Bewerbungsunterlagen verwalten: jede Fassung an einem Ort

Was zu welcher Bewerbung gehört, steht am Dokument. Nicht im Dateinamen, nicht im Kopf.

Lebenslauf, Anschreiben, Deckblatt und Zeugnisse liegen in einer Ablage, nicht in fünf Ordnern und einem Mail-Postfach. Du filterst nach Art oder nach Bewerbung, benennst um, legst eine Kopie an und ziehst Weggeworfenes aus dem Papierkorb zurück. Jedes Dokument trägt sichtbar, wozu es gehört und wie weit es ist.

Für die Ablage brauchst du ein Konto. Deine Unterlagen hängen danach am Konto und nicht an einem bestimmten Rechner.

Was in der Ablage liegt
  • Lebensläufe
  • Anschreiben
  • Deckblätter
  • Zeugnisse und Zertifikate

Vier Arten, ein Ort. Drei davon entstehen in Jobvin und lassen sich jederzeit weiterbearbeiten, die vierte bringst du als PDF mit.

  1. Alles hinein

    Neu anlegen, aus einer Vorlage starten oder ein vorhandenes PDF hochladen. Zeugnisse und Zertifikate legst du einmal ab und hängst sie danach an jede Bewerbung.

  2. An die Bewerbung hängen

    Zugeschnittene Fassungen bleiben mit der Bewerbung verbunden, für die du sie gemacht hast. Der Ordner dazu entsteht von allein.

  3. In Sekunden wiederfinden

    Zwei Filter und ein Suchfeld statt einer Dateiliste. Beide Filter stehen in der Adresse, ein Lesezeichen führt dich also genau dorthin zurück.

Ausgangslage

Warum der Ordner ab der zehnten Bewerbung kippt

Am Anfang reicht ein Ordner. Ein Lebenslauf, ein Anschreiben, fertig. Das Problem entsteht erst, wenn du anfängst, für jede Stelle etwas anzupassen: eine Zeile im Profil, ein anderer Einstieg im Anschreiben, ein anderes Deckblatt. Aus einem Dokument werden zwölf, und keines davon sagt dir, wozu es gehört.

  1. Der Dateiname trägt die ganze Last

    Lebenslauf_final, Lebenslauf_final_2, Lebenslauf_neu_final. Der Name ist der einzige Ort, an dem die Unterscheidung steht, und er ist der schlechteste dafür: er ist kurz, er sortiert alphabetisch statt sinnvoll, und drei Wochen später weißt du nicht mehr, welches „final" das jüngste war.

  2. Niemand weiß mehr, was rausging

    Kommt die Einladung, brauchst du genau die Fassung, die das Unternehmen gelesen hat. Nicht die, an der du danach weitergearbeitet hast. Ohne Zuordnung ist das Raten, und Raten kostet dich im Gespräch die Sicherheit.

  3. Die Zeugnisse liegen woanders

    Der Lebenslauf im Downloads-Ordner, die Zeugnisse als Scan im Mail-Anhang von vor zwei Jahren, das Deckblatt in irgendeinem Textprogramm. Für jede Bewerbung sammelst du dieselben Dateien noch einmal ein.

Warum der Ordner ab der zehnten Bewerbung kippt
  • Der Dateiname trägt die ganze Last
  • Niemand weiß mehr, was rausging
  • Die Zeugnisse liegen woanders

Am Anfang reicht ein Ordner. Ein Lebenslauf, ein Anschreiben, fertig. Das Problem entsteht erst, wenn du anfängst, für jede Stelle etwas anzupassen: eine Zeile im Profil, ein anderer Einstieg im Anschreiben, ein anderes Deckblatt. Aus einem Dokument werden zwölf, und keines davon sagt dir, wozu es gehört.

Die Ablage löst den Dokumententeil davon. Wo du im Verfahren stehst, hält der Bewerbungs-Tracker fest, und beide hängen zusammen: jede Bewerbung von dort wird in der Ablage zu einem Ordner.
Bestand

Was in der Ablage liegt

Vier Arten, ein Ort. Drei davon entstehen in Jobvin und lassen sich jederzeit weiterbearbeiten, die vierte bringst du als PDF mit.

  1. Lebensläufe

    Deine Basisfassung und jeder Zuschnitt daneben. Die Basis trägt das Abzeichen „Aktiv", zugeschnittene Fassungen das Abzeichen „Zugeschnitten" und den Namen der Bewerbung, für die sie gedacht sind.

  2. Anschreiben

    Pro Bewerbung ein Brief. Entwürfe bleiben als Entwurf gekennzeichnet, bis die zugehörige Bewerbung auf „Beworben" steht - dann steht am Dokument, dass es raus ist.

  3. Deckblätter

    Das Titelblatt mit Foto, Position und Kontakt. Es liegt als eigenes Dokument in der Ablage, nicht als Anhängsel des Lebenslaufs, und lässt sich für die nächste Bewerbung kopieren statt neu gebaut.

  4. Zeugnisse und Zertifikate

    Arbeitszeugnisse, Abschlüsse, Weiterbildungsnachweise. Einmal als PDF abgelegt, in jeder Bewerbung anhängbar. Beim Ablegen kannst du zwischen Zeugnis, Zertifikat und Sonstiges unterscheiden.

Was in der Ablage liegt
  • Lebensläufe
  • Anschreiben
  • Deckblätter
  • Zeugnisse und Zertifikate

Die Abzeichen sind keine Deko und kein Bauchgefühl: „Aktiv", „Zugeschnitten", „Verknüpft", „Verschickt" und „Entwurf" kommen aus echten Daten - aus deiner Basisfassung, aus der Verknüpfung mit einer Bewerbung und aus deren Stand. Ein Dokument, das auf Englisch verfasst ist, bekommt zusätzlich einen Sprach-Chip.

Auch fertige Bewerbungen aus der 1-Klick-Bewerbung landen hier: als Lebenslauf, Anschreiben und Deckblatt, die zusammengehören und zusammen wieder verschwinden.
Ordnung

Zwei Achsen statt zwanzig Ordner

Ein Dokument gehört immer zu zwei Dingen gleichzeitig: zu einer Art und zu einer Bewerbung. In einem Dateisystem musst du dich für eine der beiden entscheiden und die andere in den Namen schreiben. Hier gelten beide nebeneinander.

  1. Nach Art

    Alle Lebensläufe. Alle Anschreiben. Alle Deckblätter. Alle Zeugnisse. Ein Klick, und die Ablage zeigt nur ein Fach - mit der Zahl der Dokumente direkt am Reiter.

  2. Nach Bewerbung

    Zu jeder Bewerbung ein Ordner, dazu einer für alles, was zu keiner gehört. So siehst du auf einen Blick, ob für diese Stelle noch das Anschreiben fehlt.

  3. Suche über die Namen

    Das Suchfeld greift auf die Titel deiner Dokumente. Es sucht bewusst nicht im Text der Lebensläufe - was du eingibst, ist der Name, den du selbst vergeben hast.

  4. Beide Filter stehen in der Adresse

    Art und Bewerbung hängen als Parameter in der URL. Ein Lesezeichen auf den Ordner einer bestimmten Bewerbung führt genau dorthin zurück, und ein Link aus der Bewerbung heraus landet im richtigen Fach.

  5. Raster oder Liste

    Das Raster zeigt Vorschau und Abzeichen, die Liste zeigt mehr Zeilen auf einmal. Deine Wahl bleibt für den nächsten Besuch stehen.

  6. Füllstand immer sichtbar

    Ein Balken sagt, wie viele der 400 möglichen Dokumente belegt sind. Wird es eng, steht das da, bevor das Anlegen scheitert.

Zwei Achsen statt zwanzig Ordner

Beispieldarstellung

  • Nach ArtAlle Lebensläufe. Alle Anschreiben. Alle Deckblätter. Alle Zeugnisse. Ein Klick, und die Ablage zeigt nur ein Fach - mit der Zahl der Dokumente direkt am Reiter.
  • Nach BewerbungZu jeder Bewerbung ein Ordner, dazu einer für alles, was zu keiner gehört. So siehst du auf einen Blick, ob für diese Stelle noch das Anschreiben fehlt.
  • Suche über die NamenDas Suchfeld greift auf die Titel deiner Dokumente. Es sucht bewusst nicht im Text der Lebensläufe - was du eingibst, ist der Name, den du selbst vergeben hast.
  • Beide Filter stehen in der AdresseArt und Bewerbung hängen als Parameter in der URL. Ein Lesezeichen auf den Ordner einer bestimmten Bewerbung führt genau dorthin zurück, und ein Link aus der Bewerbung heraus landet im richtigen Fach.

Ein Dokument gehört immer zu zwei Dingen gleichzeitig: zu einer Art und zu einer Bewerbung. In einem Dateisystem musst du dich für eine der beiden entscheiden und die andere in den Namen schreiben. Hier gelten beide nebeneinander.

Handgriffe

Was du mit einem Dokument machst

Ein Klick auf eine Karte öffnet die Detailansicht. Was dort angeboten wird, hängt von der Art des Dokuments ab - und es wird nur angeboten, was auch geht.

  1. Bearbeiten

    Lebenslauf, Anschreiben und Deckblatt öffnen im passenden Editor, mit dem Stand, den du zuletzt gespeichert hast. Für hochgeladene Zeugnisse gibt es keinen Editor - ein fremdes PDF lässt sich nicht sinnvoll umschreiben.

  2. Umbenennen

    Namen bis 200 Zeichen, direkt in der Detailansicht. Trägt ein Dokument noch seinen Startwert, weist die Karte darauf hin und macht einen Vorschlag aus Wunschposition, Firma oder Datum.

  3. Duplizieren

    Aus einer bewährten Fassung wird die Grundlage für die nächste Bewerbung. Die Kopie bekommt automatisch einen freien Namen, damit nicht zwei Dokumente gleich heißen. Für Zeugnisse gibt es das nicht: eine zweite Kopie derselben PDF-Datei wäre nur ein belegter Platz.

  4. Herunterladen

    Abgelegte Zeugnisse und Zertifikate holst du dir als PDF zurück. Lebenslauf, Anschreiben und Deckblatt exportierst du im Editor, weil dort auch Vorlage, Farben und Schrift danebenstehen.

  5. An eine Bewerbung hängen

    Zugeschnittene Dokumente bleiben mit ihrer Bewerbung verbunden. Kommt die Einladung, findest du in Sekunden genau die Fassung wieder, die das Unternehmen gelesen hat.

  6. Wegwerfen

    Gelöschtes wandert in den Papierkorb, nicht ins Nichts. Direkt danach steht ein „Rückgängig" bereit, falls die falsche Karte erwischt wurde.

Was du mit einem Dokument machst
  • Bearbeiten
  • Umbenennen
  • Duplizieren
  • Herunterladen
  • An eine Bewerbung hängen
  • Wegwerfen

Eine Ausnahme, die du kennen solltest: Dokumente aus einer 1-Klick-Bewerbung gehören zu einer gemeinsamen Zeile. Sie werden im Bewerbungs-Studio bearbeitet statt einzeln im Editor, lassen sich nicht einzeln umbenennen oder kopieren und wandern als Ganzes in den Papierkorb.

Papierkorb

Der Papierkorb hält 14 Tage

Die häufigste Angst vor einer Ablage ist nicht, dass sie voll wird. Sie ist, dass etwas verschwindet, das man noch braucht. Deshalb löscht kein Klick in dieser Ablage sofort.

  1. Löschen heißt wegräumen

    Ein gelöschtes Dokument verschwindet aus den Fächern, bleibt aber im Papierkorb liegen. Alle vier Arten verhalten sich gleich.

  2. 14 Tage zum Zurückholen

    So lange kannst du jedes Dokument zurückholen. Jede Karte im Papierkorb zeigt, wie viele Tage ihr noch bleiben, und über der Liste steht die Frist noch einmal.

  3. Endgültig nur auf Nachfrage

    Sofort und für immer entfernt wird nur, was du selbst dazu bestimmst: eine einzelne Karte oder der ganze Papierkorb. Beide Wege fragen vorher nach, denn danach ist nichts mehr zu holen.

Der Papierkorb hält 14 Tage
  1. Löschen heißt wegräumen
  2. 14 Tage zum Zurückholen
  3. Endgültig nur auf Nachfrage

Die häufigste Angst vor einer Ablage ist nicht, dass sie voll wird. Sie ist, dass etwas verschwindet, das man noch braucht. Deshalb löscht kein Klick in dieser Ablage sofort.

Ein Detail, das ehrlicherweise dazugehört: Zurückholen zählt wieder gegen die Grenze der Ablage. Ist sie voll, musst du erst Platz schaffen, bevor der alte Lebenslauf wieder hineinpasst.

Grenzen

Die Grenzen, ausgeschrieben

Was die Ablage nicht kann, steht hier und nicht im Kleingedruckten. Wer es erst nach dem Anmelden erfährt, fühlt sich hereingelegt und liegt damit richtig.

  1. Höchstens 400 Dokumente

    Gezählt werden die Karten, die du siehst, über alle vier Arten zusammen. Der Papierkorb zählt nicht mit, Weggeworfenes blockiert dich also nicht. Eine fertige 1-Klick-Bewerbung belegt bis zu drei Plätze, weil sie aus drei Dokumenten besteht.

  2. Anlagen nur als PDF, bis 10 MB

    Zeugnisse und Zertifikate nimmt die Ablage ausschließlich als PDF an, und die Datei wird vor dem Hochladen geprüft: eine umbenannte Bilddatei kommt nicht durch. Ein Scan über 10 MB muss vorher kleiner werden.

  3. Nur mit Konto

    Die Ablage liegt hinter der Anmeldung. Ohne Konto gibt es sie nicht, und niemand außer dir sieht, was darin liegt.

  4. Keine Versionsgeschichte

    Gespeichert wird der aktuelle Stand, nicht jede Zwischenfassung. Wer zwei Varianten nebeneinander behalten will, dupliziert das Dokument - genau dafür gibt es die Kopie.

Die Grenzen, ausgeschrieben
  • Höchstens 400 Dokumente
  • Anlagen nur als PDF, bis 10 MB
  • Nur mit Konto
  • Keine Versionsgeschichte
Gespeichert wird auf Servern in der EU. Was das genau heißt, steht unter Datensicherheit.
Zielgruppe

Für wen sich das lohnt

Nicht für jeden. Wer eine einzige Bewerbung schreibt und danach aufhört, braucht keine Ablage. Ab der dritten sieht das anders aus.

  1. Wenn du parallel bewirbst

    Fünf Bewerbungen in zwei Wochen, jede mit eigenem Anschreiben: Ohne Zuordnung geht spätestens beim Rückruf durcheinander, welche Fassung wohin ging.

  2. Wenn du wirklich zuschneidest

    Wer den Lebenslauf je Stelle anpasst, hat automatisch Varianten. Die Ablage macht aus den Varianten eine Ordnung statt eines Problems.

  3. Wenn du Nachweise brauchst

    Zeugnisse und Zertifikate liegen an einem Ort und lassen sich anhängen, statt jedes Mal aus alten Mails gesucht zu werden.

  4. Wenn du nach Monaten wieder anfängst

    Die Suche startet selten bei null. Was beim letzten Mal gut war, liegt noch da - mit Namen, Datum und Zuordnung.

Du fängst gerade erst an? Dann beginne mit einer Vorlage, und das erste Dokument liegt schon in der Ablage, bevor du über Ordnung nachdenken musst.

Häufige Fragen

Was genau kann ich in der Unterlagen-Ablage speichern?

Vier Arten: Lebensläufe, Anschreiben, Deckblätter und Anlagen wie Zeugnisse oder Zertifikate. Die ersten drei erstellst du in Jobvin und kannst sie jederzeit weiterbearbeiten. Anlagen bringst du als PDF mit und hängst sie danach an deine Bewerbungen.

Wie viele Dokumente passen hinein?

Bis zu 400 Karten über alle vier Arten zusammen. Der Papierkorb zählt nicht mit. Ein Balken in der Ablage zeigt dir laufend, wie viel davon belegt ist, damit dich die Grenze nicht mitten im Anlegen überrascht.

Was passiert, wenn ich etwas versehentlich lösche?

Nichts Endgültiges. Gelöschtes liegt im Papierkorb und lässt sich 14 Tage lang zurückholen; jede Karte dort zeigt die verbleibenden Tage. Unmittelbar nach dem Löschen kannst du den Schritt außerdem direkt rückgängig machen. Endgültig entfernt wird nur, was du selbst dazu bestimmst.

Kann ich vorhandene Unterlagen hochladen?

Zeugnisse und Zertifikate ja, als PDF bis 10 MB. Einen vorhandenen Lebenslauf kannst du ebenfalls als PDF hineinziehen: er wird ausgelesen und als bearbeitbares Dokument angelegt, statt nur als Datei zu liegen. Andere Dateiformate nimmt die Ablage nicht an.

Brauche ich dafür ein Konto?

Ja. Die Ablage gehört zu deinem Konto, deshalb gibt es sie nicht ohne Anmeldung. Dafür hängen deine Unterlagen danach nicht mehr an einem bestimmten Rechner. Was Kostenlos und Pro darüber hinaus unterscheidet, steht auf der Preisseite.

Bring deine Unterlagen an einen Ort

Ein Dokument reicht für den Anfang. Die Ordnung entsteht danach von allein, weil jede Bewerbung ihren eigenen Ordner mitbringt.

Ablage öffnenDu kannst jederzeit alles wieder löschen. 14 Tage lang sogar wieder zurückholen.

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Du kannst jederzeit alles wieder löschen. 14 Tage lang sogar wieder zurückholen.