Interview-Training

Das Vorstellungsgespräch laut üben

Antworten, die im Kopf gut klingen, klingen laut oft ganz anders. Hier sprichst du sie wirklich aus - ins Mikrofon, gegen jemanden, der nachfragt.

Du startest ein Übungsgespräch zu einer Stelle, die du dir schon angesehen hast. Die Stimme begrüßt dich, stellt eine Frage und wartet deine Antwort ab. Du antwortest laut. Am Ende bekommst du aufgeschrieben, was getragen hat und was du anders sagen solltest.

Das Übungsgespräch gehört zu Pro und setzt eine geprüfte Stellenanzeige und ein ausgefülltes Stammprofil voraus.

So läuft ein Übungsgespräch

Beispieldarstellung

  • Mikrofon freigeben
  • Eine Frage nach der anderen
  • Dazwischenreden ist erlaubt
  • Mitlesen und beenden

Kein Formular, kein Fragenkatalog zum Abarbeiten. Es ist ein Gespräch, und es verhält sich auch so.

Ablauf

So läuft ein Übungsgespräch

Kein Formular, kein Fragenkatalog zum Abarbeiten. Es ist ein Gespräch, und es verhält sich auch so.

  1. Mikrofon freigeben

    Der Browser fragt einmal nach dem Mikrofon. Ohne diese Freigabe startet nichts - eine Variante zum Tippen gibt es bewusst nicht, weil sie das Üben genau um den Teil bringt, der schwerfällt.

  2. Eine Frage nach der anderen

    Die Gegenseite stellt immer nur eine Frage und wartet ab. Bleibt deine Antwort vage, hakt sie nach. Der Bogen geht von der kurzen Begrüßung über fachliche Tiefenfragen aus der Anzeige zu Verhaltensfragen und endet mit deinen eigenen Rückfragen.

  3. Dazwischenreden ist erlaubt

    Du kannst mitten in die Antwort hineinsprechen, wie im echten Gespräch. Die laufende Ausgabe bricht dann ab. Stumm schalten und beenden kannst du jederzeit.

  4. Mitlesen und beenden

    Während ihr sprecht, läuft das Transkript neben dem Gespräch mit - deine Sätze und ihre. Sobald du beendest, entsteht daraus die Rückmeldung.

So läuft ein Übungsgespräch
  1. Mikrofon freigeben
  2. Eine Frage nach der anderen
  3. Dazwischenreden ist erlaubt
  4. Mitlesen und beenden
Der Rahmen
  • Eine Sitzung ist auf gut eine Viertelstunde angelegt; danach läuft die Verbindung aus. Die Restzeit steht während des Gesprächs neben dem Fenster.
  • Zwei Übungsgespräche am Tag. Das ist kein Sparzwang, sondern die Grenze, die im Produkt gesetzt ist.
  • Deutsch oder Englisch, vor dem Start wählbar. Die Stimme bleibt dann bei dieser Sprache.
Herkunft

Die Fragen kommen aus deiner Anzeige

Der Unterschied zu einer Standardliste steckt nicht in der Formulierung, sondern in der Quelle: Das Gespräch kennt die Anzeige und deinen Lebenslauf, bevor es die erste Frage stellt.

  1. Der Text der Stellenanzeige

    Die fachlichen Tiefenfragen kommen aus dem, was in der Ausschreibung wirklich steht. Über das Unternehmen wird nichts dazuerfunden - was nicht in der Anzeige steht, kommt auch nicht vor.

  2. Dein Stammprofil

    Stationen, Bildungsweg, Fähigkeiten und Sprachen gehen als Lebenslauf ins Gespräch ein. Deine Kontaktdaten dagegen nicht: Für den Prompt wird eine kontaktfreie Fassung gebaut, nur der Vorname geht mit, damit du angesprochen werden kannst.

  3. Die Lücken aus dem Stellencheck

    Hast du die Anzeige vorher geprüft, weiß das Übungsgespräch, wo es zwischen dir und der Stelle klemmt - und stellt genau dazu die unangenehmen Fragen. Das sind die, die im echten Gespräch auch kommen.

  4. Schriftlich geht es auch

    Im Bericht des Stellenchecks steht die Fragenliste zum Durchklicken. Du wirfst Stichpunkte hinein und bekommst eine ausformulierte Antwort zurück, gebaut aus deinem Lebenslauf - erfunden wird dabei nichts. Ohne Pro sind ein paar solcher Antworten je Monat frei, das laute Üben selbst ist Pro.

Die Fragen kommen aus deiner Anzeige
  1. Der Text der Stellenanzeige
  2. Dein Stammprofil
  3. Die Lücken aus dem Stellencheck

Der Unterschied zu einer Standardliste steckt nicht in der Formulierung, sondern in der Quelle: Das Gespräch kennt die Anzeige und deinen Lebenslauf, bevor es die erste Frage stellt.

Der Weg dorthin

Ein Übungsgespräch braucht eine Stelle, zu der es geführt werden kann. Die entsteht, wenn du eine Anzeige prüfen lässt: Aus dieser Auswertung stammen die Lücken, die Risikofragen und die Fragenliste, mit der du auch schriftlich arbeiten kannst.

Stellenanzeige prüfen und Fragen bekommen
Rückmeldung

Was in der Rückmeldung steht

Sobald du beendest, geht das Transkript einmal durch die Auswertung. Was zurückkommt, ist kein Punktestand, sondern eine Liste, mit der du in die nächste Runde gehen kannst.

  1. Gesamteindruck und eine Note

    Zwei bis drei Sätze dazu, wie das Gespräch gewirkt hat, dazu eine Note von 1 bis 5. Die Note ist die Kurzfassung, die Sätze darunter sind der eigentliche Inhalt.

  2. Was getragen hat

    Die Stellen, an denen deine Antwort saß. Gelobt wird nur, was im Transkript auch steht - die Vorgabe an die Auswertung lautet ausdrücklich: kein Lob ohne Beleg.

  3. Was du üben solltest

    Die Gegenliste, jeder Punkt konkret genug, um beim nächsten Mal etwas anders zu machen. Keine allgemeinen Ratschläge, sondern das, was in diesem Gespräch schiefging.

  4. Deine Antwort, daneben eine bessere

    Für einzelne Fragen steht dreierlei nebeneinander: die Frage, deine Antwort in Kurzform und eine bessere Fassung. Wo es passt, ist die bessere Fassung nach der STAR-Methode gebaut - Situation, Aufgabe, Handlung, Ergebnis.

Gesamteindruck und eine Note

Beispieldarstellung

2,7Rückmeldung
  • Was getragen hat
  • Was du üben solltest
  • Deine Antwort, daneben eine bessere

Zwei bis drei Sätze dazu, wie das Gespräch gewirkt hat, dazu eine Note von 1 bis 5. Die Note ist die Kurzfassung, die Sätze darunter sind der eigentliche Inhalt.

Was danach bleibt

Nichts davon wird gespeichert. Transkript und Rückmeldung stehen in deinem Browser-Tab, bis du ihn neu lädst; auf dem Server bleibt kein Mitschnitt und kein Text zurück. Wenn du etwas behalten willst, kopier es dir heraus, bevor du weitergehst.

Voraussetzungen

Was du dafür brauchst

Vier Dinge müssen zusammenkommen. Drei davon hast du wahrscheinlich schon, wenn du dich gerade auf etwas bewirbst.

  1. Ein ausgefülltes Stammprofil

    Ohne Lebenslauf im Profil gibt es nichts, worüber gesprochen werden könnte. Das Übungsgespräch bricht in dem Fall vor dem Start ab und schickt dich ins Profil.

  2. Eine geprüfte Stellenanzeige

    Das Gespräch wird immer zu einer konkreten Stelle geführt, nie ins Blaue. Startest du ohne, weist die Seite dich zurück in den Bewerbungs-Tracker.

  3. Ein Mikrofon und ein ruhiger Moment

    Kopfhörer mit Mikrofon reichen völlig. Rechne mit einer Viertelstunde am Stück, in der du laut sprechen kannst.

  4. Ein Pro-Zugang

    Das laute Üben ist Pro vorbehalten, und zwar auf dem Server, nicht nur in der Oberfläche. Die Fragen selbst und der schriftliche Antwort-Coach sind im Stellencheck-Bericht auch ohne Pro erreichbar.

Wohin deine Stimme geht

Der Ton läuft aus deinem Browser direkt zum Sprachmodell von Google, ohne Umweg über Jobvin. Für die Rückmeldung geht das Transkript danach einmal an unseren Server, wo es verarbeitet und nicht abgelegt wird. Nach Angabe des Anbieters wird deine Stimme nicht zum Training verwendet.

Häufige Fragen

Muss ich wirklich sprechen, oder kann ich tippen?

Sprechen. Ohne Mikrofonfreigabe startet das Übungsgespräch nicht, und eine Tipp-Variante ist nicht vorgesehen. Das ist Absicht: Der Teil, der im echten Gespräch schwerfällt, ist nicht das Nachdenken, sondern das Aussprechen. Wenn du lieber schriftlich arbeitest, nimm den Antwort-Coach im Bericht des Stellenchecks - dort formulierst du dieselben Fragen aus, nur getippt.

Warum brauche ich erst eine geprüfte Stellenanzeige?

Weil sonst nur allgemeine Fragen übrig blieben, und die findest du überall. Der Anzeigentext liefert die fachlichen Fragen, dein Profil den Gegenpart, und die Auswertung des Stellenchecks liefert die Lücken, an denen im echten Gespräch nachgebohrt wird. Ohne diese Grundlage startet das Gespräch nicht, sondern schickt dich in den Bewerbungs-Tracker.

Wird das Gespräch aufgezeichnet oder gespeichert?

Nein. Es gibt keinen Mitschnitt, und weder Transkript noch Rückmeldung landen in einer Datenbank. Beides steht nur in deinem Browser-Tab und ist nach einem Neuladen weg. Der Ton geht direkt von deinem Browser an das Sprachmodell von Google; für die Rückmeldung wird das Transkript einmal verarbeitet und danach nicht abgelegt. Nach Angabe des Anbieters wird deine Stimme nicht zum Training verwendet.

Wie oft und wie lange kann ich üben?

Zwei Übungsgespräche innerhalb von 24 Stunden, jedes auf gut eine Viertelstunde angelegt. Die Restzeit siehst du während des Gesprächs. Beenden kannst du früher, wann immer du willst - die Rückmeldung entsteht auch aus einem kurzen Gespräch, sie fällt dann nur entsprechend knapper aus.

Sag es einmal laut, bevor es zählt

Die Stelle kennst du. Die Fragen liegen bereit. Was fehlt, ist der eine Durchlauf, in dem du deine Antworten zum ersten Mal hörst.

Übungsgespräch startenPro-Funktion. Du brauchst eine geprüfte Stellenanzeige und ein ausgefülltes Stammprofil.
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Pro-Funktion. Du brauchst eine geprüfte Stellenanzeige und ein ausgefülltes Stammprofil.