Bewerbungsschreiben für Technik und Ingenieurwesen

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Ein technisches Anschreiben liest jemand, der die Sache versteht und Übertreibung sofort bemerkt. Der erste Absatz nennt Fachrichtung, aktuelle Aufgabe und Produkt oder Bauwerk, mit dem du arbeitest. Danach folgt der Teil, der über die Einladung entscheidet.

Beschreibe ein Projekt mit einer echten Schwierigkeit: eine Konstruktion, die in der Fertigung nicht funktionierte, ein Termin, der nicht zu halten war, ein Lieferant, der ausfiel, ein Messergebnis, das nicht zur Annahme passte. Nenne, was du geprüft, entschieden und mit wem du dich abgestimmt hast. Genau diese Kette zeigt, wie du arbeitest, und sie lässt sich nicht behaupten.

Im dritten Absatz stellst du den Bezug zum Unternehmen her: Produkte, Märkte, Fertigungstiefe, Projektarten. Der Schluss klärt Eintrittstermin, Reisebereitschaft und, wo es zur Stelle gehört, die Bereitschaft zu Baustellen oder Schichtbegleitung.

Eine Seite genügt. Wer im Anschreiben die Projektliste des Lebenslaufs wiederholt, verschenkt den Absatz, in dem die Entscheidung sichtbar wird, und genau danach sucht die Fachleitung.

Ein Hinweis zur Sprache: sachlich und ohne Superlative. In technischen Berufen wird an der Genauigkeit gemessen. Wer schreibt, er habe ein Projekt hervorragend geführt, sagt weniger als jemand, der die Änderung mit Termin und Zahl benennt.

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