Lebenslauf-Vorlagen für Ärztinnen, Ärzte und Medizin

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Ärztliche Lebensläufe werden von Kolleginnen und Kollegen gelesen, nicht von einer Personalabteilung. Entsprechend fachlich ist die Erwartung, und entsprechend anders sind die Regeln: Vollständigkeit schlägt Kürze, zwei bis drei Seiten sind normal, mit Publikationsliste auch mehr.

Ganz oben stehen Approbation mit Datum, Facharztanerkennung oder Weiterbildungsstand mit Fachgebiet, Zusatzbezeichnungen und der aktuelle Arbeitsort. Wer noch in Weiterbildung ist, führt die abgeleisteten Abschnitte mit Monaten und Häusern auf, denn Kliniken planen daran ihre Stellen und Weiterbildungsplätze.

Die Stationen beschreibst du mit Haus, Abteilung, Versorgungsstufe und Rotationen. Dazu gehört dein Spektrum: Eingriffe, Untersuchungen und Verfahren, die du selbstständig durchführst, mit ungefährem Umfang. Ein Jahr in der Maximalversorgung mit Intensivrotation ist eine andere Aussage als dieselbe Zeit im Belegkrankenhaus.

Lehre, Promotion, Studien und Publikationen stehen in einer eigenen Rubrik. Bewerbungen aus dem Ausland ergänzen Approbation, Gleichwertigkeitsbescheid und Sprachzertifikat. Angaben zu einzelnen Patientinnen und Patienten gehören nie in eine Bewerbung, auch nicht anonymisiert.

Ein Wort zur Form: schlicht und gegliedert. Farbflächen und Grafiken wirken im Klinikumfeld fremd und lenken von den Angaben ab, die tatsächlich geprüft werden. Was zählt, ist eine lückenlose Zeitachse, denn die Weiterbildungszeiten rechnet am Ende die Kammer nach.

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